Steuerverschwendung Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie in Hamburg gilt als das derzeit größte Kulturprojekt in Deutschland. Sie gehört aber auch zu den größten Millionengräbern der jüngeren deutschen Geschichte und wird die Steuerzahler wohl noch einige Jahre beschäftigen. Im Jahre 2005 beschloss der damalige Bürgermeister der Stadt Hamburg, Ole von Beust, den Bau des als Prestigeprojekts gefeierten Gebäudes. Erste Entwürfe des mit der Gestaltung beauftragten Architekturbüros Herzog & de Meuron lagen zu diesem Zeitpunkt bereits vor. Die Elbphilharmonie sollte das Wahrzeichen des Vorzeigeviertels HafenCity werden und mit ihren über 100 Metern Länge alles um sie herum überragen. Bislang überragt sie aber nur alles in Sachen Kosten, denn für das opulente Konzerthaus waren anfangs rund 77 Millionen Euro veranschlagt worden, die die Stadt Hamburg als Hauptinvestor zu zahlen hatte. Doch diese Summe war bereits beim endgültigen Vertragsabschluss mit der für das Projekt beauftragten Baufirma Hochtief zwei Jahre später auf satte 114 Millionen Euro angewachsen. Und dass das nur die Spitze des Eisbergs war, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Denn die richtige Kostenexplosion folgte erst nach Beginn der Bauarbeiten. Etliche Pannen beim Bau, die ein stetiges Ansteigen der Kosten zur Folge hatten, sorgten für einen Streit zwischen der Stadt Hamburg auf der einen, sowie Hochtief und dem Architekturbüro auf der anderen Seite. Dieser gipfelte im Jahr 2011 in einem Baustopp, eigentlich sollte die Elbphilharmonie zu diesem Zeitpunkt schon längst fertig sein. Nachdem allein der Baustopp 50 Millionen Euro verschlang und das Projekt zwischenzeitlich schon für Tod erklärt worden war, einigte sich der Senat der Stadt Hamburg im Dezember 2012 mit Hochtief schließlich doch noch auf eine Weiterführung der Bauarbeiten. Für einen sogenannten “Globalpauschalfestpreis” von 575 Millionen Euro will das Essener Unternehmen die Elbphilharmonie nun bis 2016 endgültig fertigstellen. Insgesamt hat den Steuerzahler das Projekt damit rund 789 Millionen Euro, also mehr als zehnmal soviel wie ursprünglich geplant, gekostet.      

BVMW

Das Kürzel BVMW steht für den Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Diese Organisation gilt als der stärkste Verband des freiwillig organisierten deutschen Mittelstands. Gemeinsam mit seinem Präsident Mario Ohoven vertritt der BVMW die Interessen mittelständischer Unternehmen und bietet seinen Mitgliedern Unterstützung in vielen Bereichen. Um seinen Aufgaben gerecht zu werden, bedient sich der BVMW hauptsächlich vier Strategien. Im Einzelnen sind dies

  •  Vertretung von Interessen gegenüber politischen Entscheidungsträgern
  •  Persönliche Beratung
  •  Organisation von Veranstaltungen
  •  Bereitstellung von Informationen

In seinem Grundsatzprogramm hat der BVMW das Bemühen um Verbesserung der Rahmenbedingungen für die mittelständische Wirtschaft festgelegt. Dabei wird der freien Marktwirtschaft der Vorzug gegenüber staatlichen Interventionen gegeben. Die Kernpunkte dieses Grundsatzprogramms sehen demnach die zeitliche Begrenzung von Subventionen vor. Zusammen mit dem Partnerverband IBWF e. V betreibt der BVMW ein aus unabhängigen Experten bestehendes Beraternetzwerk, das den Mitgliedern mit Rat zur Seite steht und für Informationsaustausch sorgt.

Im Bereich Außenwirtschaft setzt sich der BVMW für eine stärkere Beteiligung seiner Mitglieder ein, die er hinsichtlich ihrer dahingehenden Bemühungen unterstützt. Der aus erfahrenen BVMW Mitgliedern bestehende Außenwirtschafts-Expertenpool bietet Newcomern im internationalen Wettbewerb hilfreiche Tipps und wertvolle Kontakte.

Präsident des BVMW ist seit 1998 Mario Ohoven. Der warnte bereits 2007 vor einem Zusammenbruch der Kapitalmärkte, der dann 2008 eintrat und die größte Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahrzehnte auslöste.