Energiereform in Deutschland

Die Energiereform in Deutschland ist noch immer ein äußerst kontroverses Thema für die unterschiedlichen Parteien. Vor allem in der Industrie regt sich Widerstand gegen die Umsetzung durch die Regierung. Dabei wissen die Industrieverbände vor allem auf ein empfindliches Thema zu zeigen: die Jobs in den entsprechenden Branchen der Industrie. Von großen Firmen bis hin zu kleinen Firmen aus dem Mittelstand wird die Energiewende als ein großes Risiko für den Arbeitsmarkt beschrieben.

Die vermeintlichen Gefahren der Energiewende

Bundesminister Gabriel hat in seinen neusten Plänen für die Energiewende und die damit verbundenen Reformen verschiedene Pläne vorgestellt, die nicht nur bei der Infrastruktur, sondern auch der grundlegenden Versorgung neue Maßstäbe bieten sollen. Dazu gehört zum Beispiel die Umstellung bei den regenerativen Energien und den konsequenten Ausbau der Windenergie im Norden. Das betrifft aber zum Beispiel auch den Ausbau von Trassen in den Süden der Republik. Der Bund der Industrie warnt, dass die Pläne aus dem Energieministerium insgesamt bis zu 900.000 Jobs bedrohen würden. Besonders bei großen Unternehmen, die auf besondere Weise von der Versorgung abhängig sind – etwa die Deutsche Bahn – könnte dies einen nachhaltigen Abbau bei den Stellen bedeuten.

Energiewende auch intern in der Kritik

Bevor man sich aber mit den Kritikern aus der Wirtschaft und der Industrie beschäftigen kann, wird man vor allem politisch auf einen gemeinsamen Kurs kommen müssen. Während die Länder im Norden den Ausbau der Versorgung mit der Hilfe von Wind sehr begrüßen, hat man in Bayern verschiedene Bedenken, was den Ausbau der Trassen nach Süden bedeutet. Vor allem viele Anwohner machen sich Sorgen um die Entwicklung der Preise in der direkten Umgebung der entsprechenden Stromträger. Es müssen also noch viele Dinge geklärt werden, ehe die Umsetzung der neuen Reform beginnen kann. Bis dahin wird man vielleicht auch die Bedenken in Hinblick auf die Jobs ausgeräumt haben.