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Die Mitgliedschaft im BVMW – für engagierte mittelständische Unternehmer in ganz Deutschland

Der BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft – ist eine bundesweite Gemeinschaft, die die Interessen mittelständischer Verbände und Unternehmer in Deutschland vertritt. Zu den Mitgliedern zählen inklusive vieler Partnerverbände über 150.000 Unternehmen mit circa 4,3 Millionen Mitarbeitern. Durch das Engagement des BVMW, der neben seinen Auslandsbüros Vertretungen in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen unterhält, kämpft für die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen aus Gewerbe und freien Berufen.

Mit 300 Geschäftsstellen bietet der BVMW ein Netz persönlicher Ansprechpartner in ganz Deutschland, wo Mitglieder persönliche Betreuung bekommen und von individuellen Problemlösungen profitieren. So haben mittelständische Unternehmen nahe Kontakte ohne aufwändige Bürokratie.

Auf über tausend Veranstaltungen und Seminaren, die jedes Jahr stattfinden, können Mitglieder Geschäftskontakte ausweiten und vom Knowhow sowie Informationen durch aktiven Austausch auf allen Verbandsebenen profitieren. Qualifizierte Berater im Beraternetzwerk Mittelstand leisten wertvolle Unterstützung bei unternehmerischen Entscheidungen wie zum Beispiel die Evaluierung mittelstandsgerechter Preise.

Zudem genießen Mitglieder des BVMW Zugriff auf Datenbanken und Recherchedienste, um Gerichtsurteile oder Formulardatenbanken einzusehen. Für rechtliche und betriebswirtschaftliche Anfragen ist der BVMW über zahlreiche Telefon- und Fax-Hotlines zu erreichen. Unternehmen, die in der Außenwirtschaft aktiv sind, profitieren von den zahlreichen Kooperationen mit Wirtschaftsverbänden und Einrichtungen in vielen Ländern weltweit.

Finanzielle Einsparungen entlasten die Unternehmer: Versicherungs- und Finanzdienste unterstützen Mitglieder, Kosten einzusparen und beraten bei der Verbesserung der privaten und betrieblichen Vorsorge. Zusätzlich gewähren BVMW-Kooperationspartner in den Bereichen Mobilfunk, Energie, Hotels, Bücher, Telekommunikation und Kraftstoff jedem BVMW-Mitglieds Einkaufs-Preisvorteile.

Für den Mittelstand spezifische Informationen wie die Wirtschaftsmagazine „Der Mittelstand“ und die „BVMW-News“ erhalten Mitglieder frei Haus geliefert und profitieren zusätzlich von aktuellen Informationen, die online unter www.bvmw.de bereitstehen.

Das Spektrum der Leistungen und Angebote für den mittelständischen Unternehmer in Deutschland ist vielfältig. Wer die Kontakte des BVMW nützen möchte, kann Kontakte in andere Bundesländer und Regionen, in die Außenwirtschaft oder zu Unternehmerpersönlichkeiten herstellen und aufbauen. Ob Wissensvermittlung oder neue Geschäftsideen kennenlernen, Experten- und Servicesysteme nutzen – jedes BVMW-Mitglied kann an Projekten wie zum Beispiel Netzwerk Bau & Energie, Stammtisch Metall, Mobil sein in Berlin und anderen teilhaben oder das Beraternetzwerk nutzen. Vorteilhaft ist es, die Finanzkompetenz des BVMW zu nutzen, um seine unternehmerische finanzielle Basis zu stärken, Beratung für Vorsorge, Anlagen einzuholen oder eine Unternehmensberatung durch geprüfte Experten zu bekommen.

In den Bereichen Innovation, Technologie und Umwelt, Recht, Betriebswirtschaft und der Außenwirtschaft mit weltweit agierenden BVMW-Kooperationsbüros werden den Mitgliedern des BVMW Beratung, Unterstützung und Netzwerke für erfolgreiches Unternehmertum in Deutschland offeriert.

Mit dem BVMW positiv in das neue Jahr starten

In diesem Jahr findet der vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) veranstaltete thüringische Neujahrsempfang im Atrium der Stadtwerke Erfurt statt. Wie in jedem Jahr wird er dabei wieder Schauplatz für Diskussionen und den Meinungsaustausch zu einer Vielzahl an politischen Themen, die gerade den Mittelstand bewegen. Besonders im Mittelpunkt werden dabei wahrscheinlich die Folgen des Mindestlohns, das geplante Bildungsfreistellungsgesetz sowie das Freihandelsabkommen von USA und der EU stehen.

Kosten, Bürokratie und der Mindestlohn hemmen den Mittelstand

Der Mittelstand leidet besonders unter steigenden Kosten, die unter anderem durch teurer werdende Energie und eine höhere Steuer- und Abgabenlast zu finanziellen Engpässen führen. Dazu kommen die neuen Regelungen bezüglich des Mindestlohns, die mehr Lohnkosten, einen höheren bürokratischen Aufwand, die steigende Gefahr von Schwarzarbeit und somit alles andere als eine wachsende Wirtschaft im Bereich des Mittelstands zur Folge haben. Zu hohe Kosten durch die Bürokratie bringt auch das geplante Bildungsfreistellungsgesetz mit sich. Hier versucht der Bundesverband mittelständische Wirtschaft durch seine Allianz mit über 30 Mitgliedsverbänden die Kräfte der ca. neun Millionen Beschäftigten in 275.000 Unternehmen zu bündeln und Gehör bei den Politikern zu finden, die für die Entscheidungen in diesen Bereichen verantwortlich sind. Gerald Bitterberg, Leiter der BVMW-Wirtschaftsregion Westthüringen, sieht darin einen großen Schritt dahin, dass zukünftig auch die Interessen der kleinen und mittelständischen Unternehmen beachtet werden. Das betrifft auch die TTIP-Verhandlungen in Bezug auf das anvisierte Freihandelsabkommen von USA und der EU, das in den wegfallenden Zöllen Vorteilen, in den geplanten Schiedsgerichtsvereinbarungen aber auch Nachteile für den Mittelstand mit sich bringen kann.

Positive Einschätzung und prominente Besucher für ein erfolgreiches Jahr

Trotz der bestehenden Probleme oder der die Wirtschaft hemmenden Faktoren sehen die deutschen Mittelständler positiv der Zukunft entgegen. Ungefähr die Hälfte erwartet dabei einen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland. Für eine weitere Verbreitung der positiven Stimmung und für umfassende produktive Diskussionen werden bis zu 400 Unternehmen sowie zahlreiche Vertreter der Forschung und der Politik und Verwaltung auf dem Neujahrsempfang in Erfurt erwartet. Vervollständigt wird das Besucherfeld durch prominente Gäste, die nicht nur durch Gastreden auffallen, sondern auch für gemeinsame Diskussionen zur Verfügung stehen werden.

So wird mit Mario Ohoven der Präsident des Bundesverband mittelständische Wirtschaft genauso reden wie der thüringische Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Wolfgang Tiefensee von der SPD. Ebenfalls von der SPD werden die parlamentarische Staatssekretärin im Bundes-Wirtschaftsministerium Iris Gleicke und der Oberbürgermeister von Erfurt Andreas Bausewein zu den Gästen zählen. neben reden und Diskussion bietet der Neujahrsempfang auch genügend Zeit zum Feiern und ungezwungenen Gedankenaustausch für einen guten und positiven Start in das neue Jahr.

BVMW

Das Kürzel BVMW steht für den Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Diese Organisation gilt als der stärkste Verband des freiwillig organisierten deutschen Mittelstands. Gemeinsam mit seinem Präsident Mario Ohoven vertritt der BVMW die Interessen mittelständischer Unternehmen und bietet seinen Mitgliedern Unterstützung in vielen Bereichen. Um seinen Aufgaben gerecht zu werden, bedient sich der BVMW hauptsächlich vier Strategien. Im Einzelnen sind dies

  •  Vertretung von Interessen gegenüber politischen Entscheidungsträgern
  •  Persönliche Beratung
  •  Organisation von Veranstaltungen
  •  Bereitstellung von Informationen

In seinem Grundsatzprogramm hat der BVMW das Bemühen um Verbesserung der Rahmenbedingungen für die mittelständische Wirtschaft festgelegt. Dabei wird der freien Marktwirtschaft der Vorzug gegenüber staatlichen Interventionen gegeben. Die Kernpunkte dieses Grundsatzprogramms sehen demnach die zeitliche Begrenzung von Subventionen vor. Zusammen mit dem Partnerverband IBWF e. V betreibt der BVMW ein aus unabhängigen Experten bestehendes Beraternetzwerk, das den Mitgliedern mit Rat zur Seite steht und für Informationsaustausch sorgt.

Im Bereich Außenwirtschaft setzt sich der BVMW für eine stärkere Beteiligung seiner Mitglieder ein, die er hinsichtlich ihrer dahingehenden Bemühungen unterstützt. Der aus erfahrenen BVMW Mitgliedern bestehende Außenwirtschafts-Expertenpool bietet Newcomern im internationalen Wettbewerb hilfreiche Tipps und wertvolle Kontakte.

Präsident des BVMW ist seit 1998 Mario Ohoven. Der warnte bereits 2007 vor einem Zusammenbruch der Kapitalmärkte, der dann 2008 eintrat und die größte Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahrzehnte auslöste.

Bundesverband mittelständische Wirtschaft

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) bildet die Interessenvertretung für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige. Etwa 55.000 Firmen haben sich der Organisation bereits angeschlossen. Insofern die kooperierenden Branchen hinzugerechnet werden, wird die Mitgliedschaft auf etwa 150.000 Betriebe geschätzt. Exemplarisch wird der BVMW auch als Jobmotor des Mittelstands bezeichnet. Insgesamt beschäftigen die angemeldeten Unternehmen ca. 4,3 Millionen Arbeitnehmer. Es ist vor allem die Hauptaufgabe, die wirtschaftlichen Interessen der Betriebe zu vertreten. Der Hauptsitz liegt in Berlin, wobei in jedem Bundesland Zweigstellen eingerichtet wurden. Ferner hat der Bundesverband mehrere Auslandsbüros gegründet. Es ist das erklärte Ziel, ein großes Netzwerk zu präsentieren, so dass die Unternehmen miteinander vernetzt werden können. Vor allem die Wirtschaftspolitik hat in der Bundesrepublik maßgeblichen Einfluss auf die Existenz der Firmen. Aus diesem Grund versucht der BVMW, Einfluss auf die Gesetzeslage auszuüben. 300 Kreisverbände unterstützen die Unternehmen bei ihrer regionalen Tätigkeit. Um die Wirtschaftskraft zu stärken, werden die eingetragenen Betriebe durch spezielle Mitarbeiter beraten. Da nahezu jede Region sowie Branche unterschiedliche Interessen mit sich bringt, konzentriert sich die Lobbyarbeit vor allem auf derartige Schwerpunkte.

Seit 1998 ist Mario Ohoven der Präsident des Verbandes. Er steht damit an der Spitze der Organisation. Da Herr Ohoven selbst Unternehmer ist, kennt er die Sorgen und Bedürfnisse seiner Mitglieder. Es ist seine Aufgabe, gemeinsam mit dem Vorstand, einen idealen Ausgleich zwischen den Interessen sowie den tatsächlichen Möglichkeiten zu organisieren. Auch auf europäischer Ebene ist er Präsident der Vereinigung, die sich um die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen bemüht (CEA-PME). Durch seine Ausbildung zum Bankkaufmann konnte er sich innerhalb der Branche als Finanzexperte etablieren. Für seine Arbeit wurde er bereits mit einigen Auszeichnungen geehrt. Im Jahr 2001 gewann Herr Ohoven den “Oscar des deutschen Mittelstands “, zudem wurde er mit dem Preis “Kustos des mittelständischen Unternehmertums” ausgezeichnet.